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PKW – Kaufvertrag
Wenige Schritte zum eigenen Auto
Umweltzonen: Verbesserung der Luft ein Irrtum?
Seit gut einem Jahr gibt es in verschiedenen Städten die so genannten Umweltzonen in die Autos nur noch mit einer Feinstaubplakette hineinfahren dürfen. Der Grund für diese Regelung war die zunehmende Feinstaubbelastung in den Städten. Die jeweilige Plakette ist abhängig vom Schadstoffausstoß des jeweiligen Autos und wird über die Emissionsschlüsselnummer festgestellt. Egal ob nun Audi, Opel oder Mazda. Alle Neuwagen werden heute mit dieser Schadstoffplakette ausgestattet. Nur tragen diese Umweltzonen wirklich zu einer Verbesserung der Luft bei?
Leider wurde festgestellt, dass die Belastung in diesen Zonen sich nicht verbessert haben. Eher im Gegenteil. So wurde in diesem Jahr in Frankfurt eine höhere Feinstaubbelastung gemessen als in den beiden Vorjahren. Inzwischen wurde an 35 Tagen ein Feinstaubgehalt von mindestens 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Nach einer EU-Richtlinie ist auch nicht mehr erlaubt. Auch in Darmstadt und anderen Städten sieht es nicht besser aus. In Darmstadt wurde sogar an 41 Tagen ein Mittelwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. An einer Messstation wurde der EU-Richtwert bereits überschritten. Allerdings hat Darmstadt statt einer Umweltzone ein Lastwagendurchfahrverbot eingerichtet.
Geplante Verschärfung des Fahrverbots
Aus diesem Grund planen die Städte eine Verschärfung des Fahrverbots. Wo im Moment noch Fahrzeuge mit einer roten, gelben und grünen Plakette einfahren dürfen, ist es ab dem 1. Januar 2010 nur noch Autos mit einer gelben oder grünen Schadstoffplakette gestattet die Innenstadt zu befahren. In einigen Städten gilt sogar ab nächstes Jahr die Regelung, dass nur noch Autos mit einer grünen Plakette in die Innenstadt fahren dürfen.
Laut Manuela Rottmann, die Frankfurter Umweltdezernentin, ist die hohe Belastung durch Feinstaub auf die lange austauscharme Wetterlage im Januar zurückzuführen. In diesem Monat wurde an vierzehn Tagen eine zu hohe Belastung festgestellt. Ihr Sprecher Wendelin Friedel schließt aus diesen hohen Werten vor allem, dass die Einführung der nächsten zwei Schritte von enormer Wichtigkeit sind, um auf eventuelle zukünftige Inversionswetterlagen vorbereitet zu sein.
Bestrafung für Plakettensünder
Wer keine Plakette an seinem Fahrzeug hat, muss eine Ausnahmegenehmigung beantragen, die bis zu 100 Euro kostet. Wer ganz ohne Plakette oder mit der falschen in der Umweltzone erwischt wird, der muss mit einem Bußgeld in Höhe von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.
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