PKW – Kaufvertrag

Wenige Schritte zum eigenen Auto

Die Erfolgsgeschichte von Opel


Die Adam Opel GmbH ist ein deutscher Automobilkonzern, welcher seit seiner Umwandlung zu einer Aktiengesellschaft im Jahr 1929 zum US-amerikanischen Fahrzeughersteller General Motors gehört. Im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise geriet Opel im Jahr 2009 in eine Krise. Im September vergangenen Jahres wurde bekannt, dass der Konzern an den Zulieferer Magna verkauft werden sollte. Im November des selben Jahres lehnte der Verwaltungsrat von GM diese Entscheidung ab und verkaufte Opel doch nicht.

Bei Opel arbeiten gegenwärtig rund 25.100 Mitarbeiter, was den Konzern zu einem der größten deutschen Fahrzeughersteller macht. Im Jahr 2007 erwirtschaftete Opel einen Umsatz von 15,6 Milliarden Euro. Das Stammwerk und der Unternehmenssitz befinden sich in Rüsselsheim. Daneben betreibt der Konzern ebenfalls Werke in Bochum, Kaiserslautern sowie im Ostdeutschen Eisenach. Innerhalb von Europa gibt es insgesamt sechs Werke von GM-Tochterfirmen, die auch Fahrzeuge für Opel herstellen.

Geschichte des Automobilherstellers

Die Geschichte von Opel beginnt im Jahr 1862, als der von einer Gesellenwanderschaft zurück gekehrte Adam Opel eine Werkstatt für die Herstellung von Nähmaschinen gründet. Mit stetig zunehmendem Erfolg produzierte Opel in dieser Fabrik Nähmaschinen. Im Jahr 1895 starb Firmengründer Adam Opel, woraufhin seine Witwe und die fünf Söhne die Unternehmensleitung fortführten. Ende des 19. Jahrhunderts begeisterten sich die Opel-Brüder für Fahrräder. Noch zu seinen Lebzeiten konnten sie ihren Vater für die Produktion von Fahrrädern gewinnen. 1898 produzierten die fast 1.200 Angestellten bei Opel neben den 25.000 Nähmaschinen bereits 15.000 Fahrräder. 1911 gab es einen großen Brand im Werk von Opel. Nach der Beseitigung der Schäden dieses Unglücks stellte Opel die Produktion von Nähmaschienen ein und konzentrierte sich ausschließlich auf die Produktion von Fahrrädern und Motorwagen.

Opel auf dem deutschen Fahrzeugmarkt

Bereits 1928 war Opel mit einem Marktanteil von 44 Prozent der größte Hersteller von Kraftfahrzeugen im Deutschen Reich. Im Jahr 1931 übernahm der amerikanische Konzern GM das Unternehmen vollständig. Grund hierfür war die hereinbrechende weltweite Wirtschaftskrise. Die Marke Opel ist innerhalb von Europa und im nahen Osten die Hauptmarke von General Motors. Seit dem 15. Januar 2010 ist Nick Reilly nicht nur Chef von GM in Europa, sondern ebenfalls der Vorsitzende der Geschäftsführung der Adam Opel GmbH. Neben den vier Produktionsstätten in der Bundesrepublik gibt es in Europa weitere Standorte und Werke von GM, welche der GM-Tochter General Motors Europe unterliegen, deren Hauptsitz sich in Zürich befindet. Im Jahr 2008 wurden in der Bundesrepublik insgesamt 258.274 neue Opel zugelassen. Das entspricht einem Anteil von 8,4 Prozent an den gesamten Neuzulassungen im Jahr 2008. In den meisten Städten Deutschlands kann man gegenwärtig Fahrzeuge von Opel kaufen. Wer beispielsweise nach einem Händler von Opel Nürnberg sucht, wird schnell fündig werden.

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